Kooperationen und Vernetzung
Das Hamburger Gewaltschutz-Zentrum ist Mitglied in der "Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt" (BAG TähG) und arbeitet im Rahmen des "Verantwortungstraining für gewaltfreie Beziehungen" nach den in der BAG TähG vereinbarten Standards.
Die Täterarbeit des HGZ soll entsprechend der Leitlinien der BAG TähG nicht isoliert, sondern im Rahmen bestehender oder weiter zu entwickelnder Interventionsstrukturen gegen häusliche Gewalt in Hamburg stattfinden. Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass die Effizienz von Täterarbeit häuslicher Gewalt entscheidend davon abhängt, wie gut Tätereinrichtungen, Polizei, Justiz, soziale Dienste der Justiz, Frauenunterstützungseinrichtungen und andere lokale und/oder regionale Institutionen/ Beratungseinrichtungen (z.B. Jugendämter) zusammenarbeiten.
"The system matters" (vgl.: Gondolf 2002, WIBIG 2004).
Für das HGZ bedeut dies, das Konzept und die Praxis der Täterarbeit in ständigem Austausch mit den beteiligten Institutionen fortzuschreiben und dazu beizutragen, gemeinsame Strategien auf interinstitutioneller Basis zu entwickeln.
Hierbei sind im Einzelnen von Bedeutung:
Die Zusammenarbeit mit der Polizei
Die Zusammenarbeit mit der Justiz
Die Zusammenarbeit mit Frauen- und Opferunterstützungseinrichtungen
Die Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
Die Zusammenarbeit mit weiteren Hilfe- und Beratungseinrichtungen



